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Sonderbauten
Planungsdaten
Nicht offener architektonischer und freiraumplanerischer Wettbewerb
Wettbewerb: Juli 2019
Projektdaten
Typus: Bürogebäude
Grundstücksgröße: 11.700 m²
Bebaute Fläche: 5.554 m²
Nutzfläche: 13.547 m²
Auftraggeber
Stadtwerke Leipzig GmbH
Team
Architektur: goya
Freiraumplaner: Carla Lo
Visualisierung: Expressiv GmbH
PROJEKTBESCHREIBUNG
„IMPULS-Geber“
Im Zentrum der Planung der Unternehmenszentrale der Leipziger Stadtwerke steht die Veränderung in der zeitgenössischen Arbeitswelt. Mit dem Fortschritt von Technologien und der Entstehung des Internets haben sich Arbeitswelt und Arbeitsalltag von Grund auf geändert. Die neue Anlage soll auf diese Veränderungen eingehen und die Leipziger Stadtwerke an moderne und zukünftige Anforderungen anpassen. Der Grundgedanke der Neugestaltung des Viertels der Leipziger Stadtwerke ist die Zusammenführung der sechs verschiedenen Standorte auf ein Areal. Die Verbindung der verschiedenen Divisionen gibt den Impuls für Kommunikation und Kollaboration zwischen den verschiedenen Tochterfirmen und Abteilungen, soll Arbeitsprozesse beschleunigen, die Arbeitsatmosphäre verbessern und die Gemeinschaft stärken. Das aufwendige Konzept der „Neuen Arbeitswelt“ wird auf dem Areal des ehemaligen Heizwerkes des Stadtteiles Leipzig-Connewitz umgesetzt. Die neue Unternehmenszentrale wird in das historische Quartier eingebettet, wodurch eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und Zukunft des Unternehmens hergestellt wird.
Städtebauliches Konzept
Da im Laufe der Zeit alle Standorte der Leipziger Stadtwerke zusammengeführt werden sollen, muss eine systematische, sukzessive Erweiterung des Areals ohne großen Aufwand gewährleistet sein. Eine neue Hauptachse entlang der denkmalgeschützten Bestandsgebäude bildet die neue Kernzone des gesamten Areals für Verkehr, Orientierung und Mittelpunkt des Quartiers. Um die Bezüge in anderen Richtungen zu betonen, wurden Ost-West-Achsen als „grüne Adern“ angedacht, die das Gebiet in kleinere Quartiere unterteilen lassen und spannende Zwischenräume aufspalten. Es entstehen Alleen und attraktive Plätze und betten den Neubau in ein grünes, naturnahes Umfeld. Begrünte Plätze stärken die Bildung eines Zentrums in jeder Zone und so lässt sich in einem Masterplan für 2040 eine Erweiterung, durch viele „Viertel“ mit verschiedensten Nutzungen, andenken. Die grünen Achsen und Plätze bringen eine große Naturverbundenheit bei der Gestaltung des Gebietes zum Ausdruck. Es sollen Orte der Kommunikation, Kreativität und Entspannung entstehen, die für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die Bildung einer Gemeinschaft sorgen.


