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Planungsdaten
EU-weiter, offener Wettbewerb
Wettbewerb: April 2025
Projektdaten
Klassen: 25
Wohneinheiten: 1
Grundstücksgröße: 16.784 m²
Bebaute Fläche: 3.061 m²
Nutzfläche Schule: 6.337 m²
Nutzfläche Wohnen: 80 m²
Auftraggeber
BIG
Team
Architektur: goya
Modell: Mattweiss
PROJEKTBESCHREIBUNG
Im Kontext der städtebaulichen Gegebenheiten präsentiert sich die Gebäudetypologie als eine präzise und nachhaltige architektonische Antwort. Das sternförmig konzipierte Volumen nutzt den zur Verfügung stehenden Raum mit höchster Effizienz, indem es auf einem minimalen Fußabdruck eine maximal ausgenutzte Fassadenfläche bietet. Diese geometrische Formensprache, die auf eine konsequente Raumnutzung ausgerichtet ist, schafft ideale Rahmenbedingungen für ein Schulgebäude, das sowohl in seiner funktionalen Organisation als auch in seiner ökologischen Nachhaltigkeit höchsten Ansprüchen genügt.
Im Zentrum des Gebäudes entsteht ein lichtdurchflutetes Kommunikationsforum, das sich über alle Geschosse erstreckt und als pulsierendes Herz der Schule fungiert. Dieses Zentrum ist nicht nur funktional ein Knotenpunkt für die gesamte Institution, sondern auch ein architektonischer Raum, der die Interaktion und den Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen der Schule fördert. Nach dem Prinzip der „Zwiebelschalenstruktur“ sind von diesem Raum aus alle Departments und Homebases erschlossen, wodurch sich eine klare, intuitive Orientierung ergibt und gleichzeitig eine effiziente Vernetzung der pädagogischen Räume ermöglicht wird.
Während der zentrale Bereich des Gebäudes durch eine offene, kommunikative Struktur besticht, zeichnen sich die „Sternenfingerspitzen“ durch eine ruhigere, introvertierte Raumkonfiguration aus. Diese differenzierte Raumgliederung fördert nicht nur ein lebendiges und offenes Miteinander in den inneren Bereichen, sondern bietet in den Randzonen gezielt gestaltete Lerninseln sowie Lern- und Erholungsterrassen. Diese Flächen ermöglichen ein flexibles Arbeiten abseits des klassischen Klassenraumprinzips und bieten gleichzeitig qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche im Freien, die zur Erholung und informellen Wissensvermittlung genutzt werden können.
Das Erdgeschoss wird über einen großzügig dimensionierten, witterungsgeschützten Eingangsbereich erschlossen, der nahtlos in den vorgelagerten Schulvorplatz übergeht. Dieser Platz, mit weitreichend angeordneten Fahrrad- und Scooterabstellflächen, dient nicht nur der funktionalen Erschließung, sondern prägt als identitätsstiftendes Entree die Wahrnehmung der Schule im städtischen Kontext. Die klare Setzung des Eingangs erzeugt eine einladende Geste und stärkt die Adressbildung des Gebäudes als öffentlicher Bildungsraum.


