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Planungsdaten
Bauträgerwettbewerb - 1. Platz
Wettbewerb: Mai 2023
Planungsbeginn: Oktober 2023
Projektdaten
Anzahl Wohneinheiten: 127
Grundstücksgröße: 7.121 m²
Bebaute Fläche: 3.266 m²
Nutzfläche Wohnen: 8.811 m²
Nutzfläche Gewerbe: 2.498 m²
Auftraggeber
Gewog
Team
Architektur: goya, WUP
Freiraum: EGKK
Visualisierung: Patricia Bagienski
PROJEKTBESCHREIBUNG
Leitidee des Projekts
Das Projekt verpflichtet sich zu einem nachhaltigen und zeitgemäßen Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Eine Besonderheit liegt in der bewussten Vernetzung unterschiedlicher Generationen - auch ältere und älter werdende Menschen sollen in der Kurbadstraße optimale Voraussetzungen für einen neuen Lebensabschnitt vorfinden.
1. ARCHITEKTUR
AUF ZEHENSPITZEN DURCHS QUARTIER
- Schlanke und aktive Sockelzone
Mit der Ressource Boden wird bewusst sparsam umgegangen. Die Fußabdrücke der Gebäude werden im Vergleich zum Qualitätenkatalog deutlich reduziert, um mehr unversiegelte Fläche zu generieren.
Der Nahversorger wird anstelle des derzeitigen Parkplatzes errichtet. Dessen Dach wird intensiv begrünt und dient dem nahrhaften Quartier als Produktionsfläche. Eine zweigeschossige Tiefgarage unter dem Nahversorger verkleinert zusätzlich den Fußabdruck und rettet gleichzeitig den Baumbestand. Zudem sind weitere neue Baumpflanzungen vorgesehen. Die Unterkellerung wird nur direkt unter den Gebäuden stattfinden, die versiegelte Fläche wird dadurch zusätzlich minimiert.
Bei den restlichen Gebäuden wird der Mutterboden, der für den Bau entnommen werden muss, auf die jeweiligen Dachflächen aufgebracht und bildet das Substrat für eine intensive Begrünung bzw. für die Produktionsflächen des nahrhaften Quartiers. In gleicher Weise werden auch andere Dächer intensiv begrünt und bieten so ideale Bedingungen für eine lokale Landwirtschaft - damit wird Bodenfläche wieder in einen natürlichen Kreislauf integriert.
Da die in den Auslobungsunterlagen am Nahversorgerdach vorgesehene Positionierung des Ballspielkäfigs viele Nutzer:innengruppen ausschließen würde, entscheiden wir uns für eine bewusste Positionierung des Ballspielkäfigs im Erdgeschoss, um - neben dem Witterungsschutz - barrierefreie Zugänglichkeit, Inklusion, Gender-Partizipation, gute Einsehbarkeit und „soziale Kontrolle“ zu gewährleisten. Zudem fördert die Positionierung im Erdgeschoss Synergieeffekte mit dem Senior:innenfitness-Bereich, dem Jugendklub und der Rampenanlage.
- Das Grätzlhaus
Das Grätzlhaus wird als zentrales Gebäude inmitten der Flaniermeile platziert, es strahlt aus und zieht gleichzeitig an. Es steht genau an der Schnittstelle der Flaniermeile mit der Achse, die den Kurpark Oberlaa über den Kästenbaumtunnel mit Alt-Oberlaa verbindet und vermittelt so zwischen dem historisch gewachsenen Ortskern und dem neu entstehenden Quartier.
Auf Grund dieser sehr prominenten Lage werden hier Nutzungen vorgesehen, die sowohl für die neu zuziehenden Bewohner:innen als auch für die alteingesessene Bevölkerung eine Bereicherung bieten.
Das Herz bildet ein Gemeinschaftsraum, der zum gemeinsamen Mittagstisch einlädt, wo Feste gefeiert werden können und der als quartiersübergreifender Veranstaltungsraum sowohl Bewohner:innen als auch externen Kooperationspartner:innen für unterschiedlichste Aktivitäten zur Verfügung steht. Im Grätzlhaus wird zudem Kulturvermittlung für Jung und Alt angeboten. Diese wird in der weiteren Phase in Abstimmung mit den restlichen Bauplätzen im Detail ausgearbeitet. Sowohl die VHS, als auch die Musikschulen Wien der MA13 und die private Musikschule Klangwerk-Klanggarten haben bereits ihr Interesse bekundet, sich an diesem Standort niederzulassen.
- Die Markthalle
Der Nahversorger – unsere „Markthalle“ – positioniert sich in Form eines nachhaltigen Holzbaus am Eingang in das neue Quartier. Der Thermenvorplatz soll mit Hilfe eines weit ausladenden Flugdachs, unter dem auch ein Freiluft-Markt Platz finden kann, ins Quartier miteinbezogen werden. Die „Markthalle“ sowie der Thermenvorplatz gliedern sich so stimmig in die neue Umgebung ein.
Das Dach des Nahversorgers dient dem nahrhaften Quartier als Anbaufläche für Nahrungsmittel zur Selbstversorgung, welche auch im Quartier getauscht, verarbeitet und verkauft werden sollen. Auch die begrünte vertikale Südseite des Gebäudes trägt nicht nur zu einem guten Mikroklima bei, sondern wird auch zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt.
Als Beitrag zu einer Gesundheitsversorgung nahe an den Menschen im Quartier wird ein Ärzt:innenzentrum die oberen Geschosse des Gebäudes beziehen.
Nicht nur die Kulturvermittlung, sondern auch der Nahversorger, das Ärzt:innenzentrum, der Pensionist:innenclub und der Verein Wiener Jugendzentren sind für das Quartier und darüber hinaus zentrale Anlaufstellen. Die unterschiedlichen Nutzungen der Erdgeschossflächen sollen über die Grenzen des Bauplatzes hinaus ausstrahlen und so einen Mehrwert schaffen für den Rest des Quartiers. Darüber hinaus sollen auch Synergien und Anknüpfungspunkte mit Alt-Oberlaa entstehen.
Auch auf Integrationseffekte zwischen Alt und Jung wird großer Wert gelegt. Der Pensionist:innenklub sowie das Jugendzentrum sind hier die richtigen Partner, um Brücken zwischen den Generationen zu schlagen, ein harmonisches Miteinander zu finden und eine unterstützende Nachbarschaft zu leben.
DAS 200 JAHRE HAUS – EIN ZUKUNFTSFITTES WOHNHAUS FÜR KLIMAHELD:INNEN
Ein robustes statisches System, ein Regal aus Stahlbetonstützen und Decken schaffen ein zukunftsfittes Gerüst, das mit unterschiedlichsten modularen Fassadenelementen ausgefüllt werden kann, die bei Bedarf wieder ausgetauscht werden können. Das System bleibt somit offen für Innovationen und zukünftige Entwicklungen.
Im Inneren wird ein möglichst nachhaltiger Ausbau in Kooperation mit LehmTonErde angestrebt. Bauteile aus Stampflehm, nach Möglichkeit lokal in einer Feldfabrik hergestellt oder per Bahn antransportiert, sorgen für ein wohliges Raum- und Wohnklima.
Die wohnungsbezogenen modularen Freiräume aus Holz werden punktuell an der Fassade befestigt, um auch hier die Möglichkeit für eine spätere Veränderung offen zu halten.
Die wohnungsbezogenen Freiräume können beliebig ausformuliert und ausgestattet werden – z.B. als Grüne Oase, als Strandhäuschen oder als Energie-Quelle. Letzteres wird durch die Bestückung der Freiräume mit PV-Paneelen erreicht. „Eigener“ Strom wird produziert, wodurch ein kleines Stück Autarkie für die einzelnen Bewohner:innen geschaffen wird.
Flexibilität entsteht nicht nur in der äußeren Hülle (im „Ausfüllen“ vom Regal), sondern auch im Inneren. Zukunftsfittes Wohnen funktioniert vor allem mit Häusern, die Veränderungen zulassen und durch flexible Grundrisse. Horizontale Schächte im Gangbereich ermöglichen einen nachträglichen Sanitärumbau, das gewählte statische System ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Wohnungsaufteilung und der Nachnutzung.
2. SOZIALE NACHHALTIGKEIT
Neben den baulichen und technischen Maßnahmen zur Stärkung der Klimafitness und
Klimaresilienz setzen wir auf soziale Innovationen und Interaktionen. Das bedeutet, Neues zu probieren, dazuzulernen, Zusammenschluss mit anderen, eine Änderung unserer Gewohnheiten, um dem Klimawandel effizient begegnen zu können. Durch die Anregung von Nachbarschaftskooperation und Solidarität wollen wir die Menschen stärken und ihnen Werkzeuge in die Hand geben, um wirtschaftlichen Krisen und der Teuerung gemeinschaftlich und solidarisch zu begegnen. Dabei steht das Miteinander der Generationen im Mittelpunkt. Im Bereich soziale Nachhaltigkeit verfolgen wir die folgenden Ziele:
- Die Bewohner:innen lernen einander kennen und begegnen sich respektvoll – über kulturelle und sprachliche Unterschiede hinweg.
- Sie lernen, sich selbst in Themengruppen zu organisieren, um interne Hausangelegenheiten gemeinsam zu regeln.
- Die Bewohner:innen entwickeln selbst Angebote – insbesondere im Bereich Klimafitness und Mehr-Generationen-Kultur.
- Sie haben ein Medium gefunden, um miteinander zu kommunizieren und wissen, wofür die Hausverwaltung zuständig ist (und wofür nicht) und wie die Kommunikation mit ihr am besten funktioniert.
Alle unsere Maßnahmen sind in einem von realitylab begleiteten Besiedelungsprozess eingebettet, der 1 Jahr vor Bezug beginnt und bis 3 Jahre nach Bezug dauert.
- Wir informieren auf einer Website über das Projekt und seine vielfältigen Angebote für ein lebendiges, klimafittes Miteinander der Generationen.
- Wir starten den sozialen Prozess, sobald ca. 50% der Bewohner:innen feststehen.
- Es wird ein aktivierender Fragebogen ausgesandt, in dem Interessen abgefragt werden, und in dem es bereits einige Grundinfos zum Projekt gibt.
- Es findet eine Informationsveranstaltung statt, in der das Projekt gemeinsam mit dem Projektteam vorgestellt wird. Hier können erste Kontakten zu den zukünftigen Nachbar:innen geknüpft werden.
- Nun starten die Themengruppen, in denen gemeinsame Hausaktivitäten in den Gemeinschaftsräumen entwickelt werden. Unsere Partner:innen sind mittendrin: Zukunftshof, Pensionist:innenclub, Verein Wiener Jugendzentren, die Musikschule etc.
- Der Bewohner:innenverein wird gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen aufgebaut.
- Der Einzug wird gefeiert!
- Die Themengruppen sind aktive Teile des Bewohner:innenvereins. Sie erfüllen die fertig eingerichteten Gemeinschaftsräume gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen mit Leben: Der Tauschkreis dreht sich, gemeinsame Gartenflächen tragen Früchte, der Mittagstisch ist gedeckt, Jung und Alt sind in Kontakt und unterstützen sich gegenseitig.
- Nach rund 3 Jahren zieht sich realitylab zurück. Die Themengruppen machen, langfristig unterstützt vom Pensionist:innenclub, allein weiter.
Folgende inhaltliche Ebenen werden im Besiedelungsprozess miteinander verwoben:
Urbane Landwirtschaft: Mit professioneller Unterstützung des Zukunftshofs entsteht ein lokaler Selbstversorgungsgarten auf dem Dach des Supermarktes und zusätzlich in abgewogenen Teilen auf den Dächern von Bauplatz 1b. Die Bewohner:innen werden von Beginn an mit in den Landwirtschaftsbetrieb einbezogen. Hier lernen die Bewohner:innen, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen, zu ernten und weiterzuverarbeiten. Weiters werden nicht verwendete Lebensmittel zur Weiterverarbeitung in die Gemeinschaftsküche gegeben, in dem regelmäßig ein Mittagstisch für alle Bewohner:innen angeboten wird. Auch ein Verkauf der Produkte beim lokalen Markt ist denkbar. (siehe auch Schwerpunkt: KLIMA- & ZUKUNFTSFIT)
Lokaler Tauschkreis: Getauscht werden können Waren: z.B. lokal produziertes Gemüse, das daraus zubereitete Essen, aber auch gebrauchte Dinge (Unterhaltungselektronik, Kleidung, Spiele…). Auch Dienstleistungen wie Kinderaufsicht, Lernhilfe, kleine Reparaturen können getauscht werden. Auf diese Weise können Menschen wirtschaftlich aktiv werden, selbst wenn sie über wenig finanzielle Ressourcen verfügen. In Krisenzeiten und Zeiten der Teuerung kann das sehr hilfreich sein und den sozialen Zusammenhalt fördern. (siehe auch Schwerpunkt: KLIMA- & ZUKUNFTSFIT, Schwerpunkt: WOHNFORMEN FÜRS ÄLTERWERDEN)
Mehrgenerationenkultur: Wir fördern das Miteinander der Generationen, in dem wir Jung und Alt zusammenbringen: den Pensionist:innenclub mit dem Verein Wiener Jugendzentren. Diese Generationen werden über das Gemeinsame Garteln (Zukunftshof), die Kultur (beispielsweise VHS, Musikschule MA13, Klangwerk) und der Synergie aus Ballspielkäfig, dem Freiraum und dem Senior:innenfitnesscenter miteinander verwoben. (siehe auch Schwerpunkt: WOHNFORMEN FÜRS ÄLTERWERDEN)
Kulturvermittlung: Kunst und Kultur nehmen im Projekt eine wichtige vermittelnde Rolle zwischen Generationen ein. Deshalb werden wir namhafte Institutionen (wie die VHS, die Musikschulen Wien der MA13 oder die private Musikschule Klangwerk-Klanggarten) integrieren. Musik hat sich auch im interkulturellen Dialog sehr bewährt.
Wahlnachbarschaften: mehrere Haushalte können gezielt in unmittelbarer Nachbarschaft nebeneinander Wohnungen anmieten. Auf diese Weise können unterschiedliche Familienstrukturen, aber auch Freundschaften in zusammenhängende Wohnräume übersetzt werden, indem beispielsweise eine benachbarte Wohnung zunächst als Wohnung für Oma/Opa und später als Wohnung für erwachsene Kinder dienen kann, um bewährte Kommunikations- und Unterstützungsstrukturen zu bewahren. Schon bei der Vermarktung werden die Interessent:innen auf die Möglichkeit der Wahlnachbarschaften hingewiesen und können sich als Gruppe von Interessent:innen bewerben. Dies wird bei der Wohnungsvergabe entsprechend berücksichtigt. Auf diese Weise wird auch die Interaktion zwischen den Generationen gefördert.
Nachbarschaftsräume: Zusätzliche Gemeinschaftsräume in den oberen Stockwerken stehen für flexible Nutzungen zur Verfügung. So können diese Zusatzräume als Treffpunkt für kleinteilige Nachbarschaften, kurzfristiges Ausweich-Homeoffice oder Spielzimmer fungieren und das in unmittelbarer Nähe zur eigenen Wohneinheit. Dadurch wird die direkte Nachbarschaft zusätzlich gefördert. Eine Gästewohnung kann für Besucher:innen oder eine 24-Stunden-Pflegekraft angemietet werden.
Alleinerziehende: Im Haus sind 10-15% der Wohnungen für Alleinerziehende vorreserviert. Die Caritas der Erzdiözese Wien – Hilfe in Not nominiert im Rahmen einer Kooperation Mütter aus den Mutter-Kind-Häusern, die keine Wohnung haben und Unterstützung benötigen, sodass diese zusammen mit ihren Kindern selbstständig wohnen können. Eine regelmäßige Sprechstunde vor Ort soll die Alleinerziehenden bei der Bewältigung des Alltags unterstützen.
Aktiv auf die Initiative Lebensraum Oberlaa zugehen: Gegen die Bebauung des Gebiets an der Kurbadstraße hat sich eine sehr aktive Bürger:inneninitiative gebildet. Wir halten es für sinnvoll, auf die Initiatior:innen zuzugehen und ihre Forderung anzuhören. Manche Wünsche wie Räume für Kultur, urbane Landwirtschaft teilen wir. Vielleicht gelingt es, den Dialog aufzunehmen, um langwierige und mühsame Konflikte, wie wir sie von anderen Stadtentwicklungsgebieten kennen, zu vermeiden bzw. sie in konstruktive Bahnen zu lenken.
3. ÖKOLOGIE
Die Außenanlagen der beiden Bauplätze werden mit einer resilienten Landschaft gestaltet. Als spielerische Elemente werden künstliche Geysire und Fumarole, als Anlehnung an das Thermalgebiet, gezielt in die Freiflächen gesetzt. Deren Wasser dient nicht nur als Attraktion, sondern auch als Bewässerung der Pflanzstrukturen. Gemeinsam mit den Oberflächenwässern und den anfallenden Dachwässern wird der gesamte Grünraum erhalten.
Das Leitprinzip der Schwammstadt wird umfänglich eingesetzt. Um die benötigten Wassermengen gering zu halten, wird zusätzlich auf trockenheitsverträgliche Artenzusammensetzung geachtet.
Auf den gemeinschaftlich genutzten Dächern entstehen die Terrassen und Freiflächen für die Hausgemeinschaft und Produktionsflächen für die urbane Landwirtschaft. Die Grünflächen werden mit einem Substrataufbau von 30-60c m hergestellt, der die Wasserspeicherung und Baukörperkühlung auf den Bauplätzen fördert und das gedeihen der urbanen Landwirtschaft gewährleistet.
Zur Bewässerung wird ressourcenschonend auf die Weiterverwendung des Grauwassers gesetzt.
Fassadengrün kommt als bodengebundenes Gestaltungselement für die Sockelzonen ins Spiel und wird an der Südseite der Markthalle als Nahrungsquelle mit etwa Bohnen und Kiwipflanzen definiert. Zusätzlich werden von den Dachflächen substratgebundene Rankpflanzen den ‚Kopf‘ der Gebäude begrünen.
Das gesamte Pflanzsortiment wird in Bezug auf Nahrungsquellen für Insekten, im speziellen für Bienen und Schmetterlinge, abgestimmt. Durch großflächige Pflanzbereiche werden ruhige Nischen für Kleintiere geschaffen, die barrierefrei auf den Bauplätzen natürliche Nist- und Schutzräume finden. Die florierende Fauna an Insekten und Kleintieren dient den vorherrschenden Vogelarten als Nahrungsquelle. Zusätzlich werden die empfohlenen Nistkästen in geeigneter Höhe an den Gebäuden bereitgestellt.
Helle Betonsteinbeläge kommen zum Einsatz und werden mit Grünfugen versehen, um Hitzepole zu minimieren. Gemeinsam mit dem vielfältig erhaltenen Baumbestand wird so ein kühles Quartiersklima gewährleistet.


