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Sonderbauten
Planungsdaten
Geladener Wettbewerb - 1. Platz
Wettbewerb: Mai 2009
Planungsbeginn: Mai 2016
Baubeginn: Jänner 2018
Fertigstellung: April 2020
Projektdaten
Anzahl Wohneinheiten/Betriebseinheiten: 13 Klassen
Werkstätten, Mensa, betreute WG, Dienstwohnungen
Grundstücksgröße: 12.072 m²
Bebaute Fläche: 1.504 m²
Nutzfläche: 3.683 m²
Auftraggeber
Caritas der Erzdiözese Wien
Team
Architektur: goya + MAGK Architekten
Freiraumplanung: DI Carla Lo
Fotos: Hertha Hurnaus
PROJEKTBESCHREIBUNG
Konzept der baulichen Adaptierungen
Das Konzept der baulichen Änderungen der Gebäude sieht eine Straffung und Konzentration der Nutzungen auf wenige, kompakte und barrierefrei erschlossene Gebäude vor. Das Hauptgebäude wird durch zwei Neubauteile ergänzt.
Die Maßnahmen dienen der besseren Verteilung und Erschließung der Nutzflächen im Sinne der Barrierefreiheit, sowie der Adaptierung der vorhandenen Substanz auf zeitgemäßen Stand der Technik und den Arbeitnehmerschutz.
Hauptgebäude
Das Hauptgebäude wird im Inneren neu organisiert und erhält durch zwei eingeschossige Neubauteile notwendige Erweiterungsflächen. Um die Bebauungsdichte auf dem Areal (innerhalb der SPK-Fläche) nicht zu erhöhen, werden Bestandsgebäude im Ausmaß der bebauten Fläche der Neubauteile, abgebrochen.
Das Gebäude erstreckt sich über 4 Geschoße (UG, EG, OG, DG) und wird über ein durchgehendes Stiegenhaus mit Lift erschlossen. Die Bereiche der Schule UG-OG werden zusätzlich über eine interne Treppe miteinander verbunden.
Im Untergeschoß werden Werkstattflächen angeordnet. Ein direkter Zugang von der höher gelegenen Erschließungsstraße (Gspöttgraben) wird ermöglicht.
Das Erdgeschoß enthält Klassen. Intensiv- und Atelierräume für Volksschule, Neue Mittelschule und Schule mit erhöhtem Förderbedarf. Diese Räume sind in Clustern angeordnet und erstrecken sich über den Bestandsteil und den Neubauteil. Die Haupterschließung erfolgt über den Vorplatz von Osten. Darüber hinaus werden zwei weitere Zugänge über die Zentralgarderobe angeboten.
Im Obergeschoß finden, neben weiteren Klassenräumen, Büros und Räume für das Lehrpersonal Platz.
Das Dachgeschoß bietet noch Flächen für Dienstwohnungen und eine betreute Wohngemeinschaft für Jugendliche an.
An das Hauptgebäude schließt östlich das sogenannte Zwettlerhaus an. Darin wird eine Mensa mit den erforderlichen Nebenräumen eingerichtet. Das Zwettlerhaus wird sowohl über den Gspöttgraben, als auch über den Vorplatz der Schule erschlossen.
Die erste Projektphase »Kinder- und Jugendeinrichtung Am Himmel« siehe HIM.














