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Planungsdaten
EU-weiter, offener Wettbewerb
Wettbewerb: Mai 2024
Projektdaten
Anzahl Klassen: 36
Grundstücksgröße: 13.930 m²
Bebaute Fläche: 4.644 m²
Nutzfläche: 11.172m²
Auftraggeber
BIG
Team
Architektur: goya
Freiraum: EGKK
Modell: Scala Matta
PROJEKTBESCHREIBUNG
Städtebauliche Aspekte
Der Entwurf verfolgt den Ansatz, mit der städtebaulichen Setzung einen Dialog zwischen den kleinteiligen städtischen Strukturen im Norden und dem landwirtschaftlich geprägten, naturnahen Umfeld im Süden herzustellen. Dabei wird eine angemessene und funktionale Gliederung angestrebt.
Durch das Zurücksetzen des Gebäudevolumens nach Westen und Osten entstehen trotz der langgestreckten Gebäudekubatur zwei Freibereiche. Durch den wellenförmigen Grundriss werden die beiden Schulhöfe baulich eingefasst und erhalten eine angenehme Proportion. Da der westliche Schulhof in direktem Bezug zur Schulallee, zum Vorplatz sowie zu den Turnhallen steht, fungiert er als bewegungsreicher Schulhof, der als Treffpunkt und Kommunikationsraum verstanden werden kann. Im Gegensatz zu diesem aktiveren und lärmintensiveren Schulhof liegt der zweite Freiraum im Osten der Schule und bildet eine durch Grün und Ruhe geprägte Rückzugs-, Lern- und „Chilloase“.
Die Höhenentwicklung des Gebäudes nimmt die wellenförmige Grundrissstruktur des Gebäudes auch in der vertikalen wieder auf. Der Schultrakt nimmt die beiden Umgebungen durch eine in Nord-Süd-Richtung verlaufende Terrassierung mit troggebundener Gebäudebegrünung auf. Der Übergang zwischen Wohnbebauung, Schulkomplex und Natur erscheint so fließend.
Ein umlaufendes „grünes Passepartout“ umschließt den Sockelbereich des Schulgebäudes. Dieses umlaufende Vordach stellt mit einer extensiven Dachbegrünung und einer immer wiederkehrenden bodengebundenen
Fassadenbegrünung eine Verbindung zur naturnahen Umgebung her. Neben der optischen Qualität stellt das „Passepartout“ einen Witterungs- und Sonnenschutz für die Schüler:Innen und Lehrer:Innen dar.
Architektonische und Funktionale Aspekte
Das Architektonische Konzept setzt sich zum Leitgedanken, eine klare Orientierung und funktionale Gliederung im Schulalltag zu erreichen und gleichzeitig Synergien zwischen Fachbereichen und Klassen sowie stufenübergreifende Begegnungs- und Kommunikationszonen zu schaffen. Dafür bilden die beiden „Gelenke“ der Schule die Erschließungs- und Bewegungszone des Gebäudes. Von hier aus gelangt man zu den einzelnen (Stamm-)Klassen, die wiederum in einem orthogonalen Raster angeordnet sind.




