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Planungsdaten
Nicht offener Wettbewerb
Wettbewerb: Februar 2025
Projektdaten
Klassen: 20
Gruppen: 14
Grundstücksgröße: 20.034 m²
Bebaute Fläche: 5.350 m²
Nutzfläche Schule: 7.024 m²
Nutzfläche Kindergarten:1.338 m²
Nutzfläche Gewerbe: 160 m²
Auftraggeber
Gemeinde Bruck an der Leitha
Team
Architektur: goya
Freiraum: Yewo Design
Visualisierung: Zoom VP
PROJEKTBESCHREIBUNG
„die Nasenzwicker“
Die konzeptionelle Grundidee dieses städtebaulichen Entwurfs verweist auf eine kollektive Erinnerung aus der Kindheit: die spielerisch durch die Luft segelnden Nasenzwicker, die geflügelten Samen der Ahornbäume, die sich mit ihrer schwebenden Bewegung als ikonisches Naturphänomen in unser Gedächtnis eingeprägt haben. Diese organische Form der Verbreitung, die in ihrer Leichtigkeit und Ungezwungenheit eine faszinierende Ordnung offenbart, dient als Metapher und Leitmotiv unseres architektonischen Konzepts.
Städtebauliche Grundüberlegung
Unser gestalterischer Ansatz basiert auf der Vorstellung des Bestands als fundamentales und tragendes System – vergleichbar mit dem stabilen Stamm eines Baumes. Die neu hinzukommenden Nutzungen werden bewusst als additive Elemente angeordnet, die sich wie Früchte an diesen Stamm anlagern und so eine dynamische, aber zugleich harmonische Erweiterung des bestehenden Gefüges generieren. Diese wachstumsanaloge Architektur schafft ein Ensemble, das sich in seiner Struktur organisch entwickelt und zugleich in einem intensiven Dialog mit seiner Umgebung steht. Diese Herangehensweise erlaubt es, die unterschiedlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in einer neu gedachten, vernetzten Struktur zu organisieren. Die Volksschule, die schulische Nachmittagsbetreuung, die allgemeine Sonderschule sowie der Kindergarten werden als eigenständige, aber voneinander abhängige Module in die bestehende Struktur und Umgebung integriert. Dabei entstehen nicht nur funktionale Verknüpfungen, sondern auch symbolische und atmosphärische Beziehungen, die das Zusammenspiel von Alt und Neu als lebendigen und interaktiven Bildungsraum manifestieren. Die Campuswege führen dabei nicht nur physisch durch das Areal, sondern sind auch als soziale und kommunikative Achsen konzipiert, die den Campus als kohärentes Ganzes erlebbar machen.




